Füll- und Verschließmaschinen Karpulen

Baureihe KFM

Die Maschinen und Anlagen der Baureihe KFM sind zur Verarbeitung von Karpulen. Das Maschinenkonzept bietet sowohl rundlaufende Maschinen in getakteter Arbeitsweise als auch linearlaufende Maschinen in getakteter und kontinuierlicher Arbeitsweise. Vor der Befüllung wird der Kolbenstopfen von unten in die Karpulen eingesetzt. Die Dosierstation ist für die Verarbeitung von flüssigen Produkten mit Drehkolbenpumpen konzipiert. Alternativ können auch andere Dosiersysteme aufgebaut werden, wie z.B. Peristaltikpumpen oder ein Zeit-Druck-Dosiersystem. Die randvolle Befüllung erfolgt in 2 Phasen – Vorfüllung des zylindrischen Karpulenteils und Endfüllung bis zur Karpulenmündung. Anschließend werden die Karpulen durch Bördelkappen mit eingesetzter Gummidichtung verschlossen.

Objekttransport ohne Glas-zu-Glas Kontakt
Mit einem speziellen Transportsystem werden die Karpulen vom Prozessbeginn bis zum Ende der Primärverpackung einzeln, sicher und schonend transportiert. Dieses System garantiert, dass die Karpulen sich zu keiner Zeit berühren.

Highlights

  • hohe Prozesssicherheit
  • pharmagerechte Bauweise
  • einfache und zentrale Bedienung
  • optimale LF-Beflutung
  • KFM 4008
  • KFM 2004
  • KFM 2004
  • KFM 6012
  • KFM 12024
  • KFM 6012
  • KFM 4008
  • KFM 1002
MaschinentypLeistungVerarbeitungsbereich
KFM1002
  • bis zu 3.300 Stk./h
  • Objektdurchmesser: 7 - 14 mm
  • Objekthöhe: 40 - 90 mm
KFM2004
  • bis zu 6.000 Stk./h
  • Objektdurchmesser: 7 - 14 mm
  • Objekthöhe: 40 - 90 mm
KFM4008
  • bis zu 12.000 Stk./h
  • Objektdurchmesser: 7 - 14 mm
  • Objekthöhe: 40 - 90 mm
KFM6012
  • bis zu 18.000 Stk./h
  • Objektdurchmesser: 7 - 14 mm
  • Objekthöhe: 40 - 90 mm
KFM8016
  • bis zu 24.000 Stk./h
  • Objektdurchmesser: 7 - 14 mm
  • Objekthöhe: 40 - 90 mm
KFM12024
  • bis zu 36.000 Stk./h
  • Objektdurchmesser: 7 - 14 mm
  • Objekthöhe: 40 - 90 mm
Technische Daten abhängig von Maschinenausstattung und Packmittel.
kompakte Bauweise
partikelarme Verschlusszuführung
schonender Objekttransport
  • Barrieresysteme – RABS und Reinraumisolator
  • Einsetzen von Mischkugeln
  • Alternative Dosiersysteme (Peristaltikpumpen, Zeit-Druck-Dosiersystem)
  • Dosierelemente in CIP-SIP Ausführung
  • Begasungsstationen
  • Diverse Vorratsbehälter
  • Service-Portal-Kamera (reinraumtauglich)
  • Diverse Prüf-, Warn- und Zähleinrichtungen
  • Softwareerweiterungen
  • Qualifizierung (IQ/OQ)

CIP/SIP

"Cleaning in place – sterilizing in place" ist ein System zur Reinigung bzw. Sterilisierung der produktführenden Teile im eingebauten Zustand. Unser CIP/SIP-System bietet eine hohe Prozesssicherheit, ist  arbeits- und zeitsparend und es reduziert die Reinigungs- und Sterilisationskosten.

Alle mit dem Füllgut in Berührung kommenden Teile werden ohne Ausbau mit den entsprechenden Medien beaufschlagt und intensiv gespült. Nachdem der Reinigungs- und Sterilisationsprozess beendet ist, wird das gesamte System gekühlt und bis zum Produktionsstart unter Überdruck gehalten. Die technischen und pharmazeutischen Regelwerke wie DIN, GMP und FDA etc. werden berücksichtigt und angewendet.

Dosiersysteme

Drehkolbenpumpen
Die Drehkolbenpumpen bestehen lediglich aus 2 Teilen. Die Dosiermenge wird durch die Einstellung des Pumpenhubs bestimmt. Sie sind selbstansaugend und geben das Medikament sehr schonend und äußerst präzise ab.
Einschlauch-Peristaltikpumpen
Für jede Dosierstelle wird vom Produktbehälter bis zur Dosiernadel nur ein Produktschlauch benötigt. Die Einschlauch-Peristaltikpumpen arbeiten ohne Y-Verteiler, dadurch gestaltet sich das Dosiersystem sehr übersichtlich, auch die Handhabung ist sehr einfach und bedienerfreundlich.
Zeit-Druck-Dosiersystem
Die Zufuhr des Produkts erfolgt aus einem Dosierbehälter der mit einer präzisen Druckregelung ausgerüstet ist. Für jede Dosierstelle wird von der Druckregelung bis zur Dosiernadel nur ein Produktschlauch benötigt. Dieses elektronisch gesteuerte Dosierverfahren ermöglicht Produktionsdatenerfassung und Dokumentation.

Barrieresysteme – RABS

Sterile und kontaminationsfreie Raumbedingungen werden durch den Einsatz von Barrieresystemen RABS (Restricted Access Barrier Systems) erreicht.

  • passive RABS
  • active RABS
  • closed RABS
  • Isolator
Unter Berücksichtigung baulicher und räumlicher Voraussetzungen bieten diese Systeme optimale lufttechnische Lösungen.

Vorgelagerte Verarbeitungsschritte

Baureihe DHT

DHT

Sterilisiertunnel

ObjekteKarpulenEinmalspritzen BulkwareFlaschen und VialsAmpulle

Max. Leistung36.000 Stk./h

Nachgelagerte Verarbeitungsschritte

Baureihe ESA

Etikettiermaschinen

ObjekteAmpulleFlaschen und VialsKarpulen

Max. Leistung48.000 Stk./h

Maschinentyp ME 8081

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Magaziniereinrichtung

ObjekteAmpulleFlaschen und VialsKarpulen

Max. Leistung36.000 Stk./h