Füll- und Verschließmaschinen Ampulle Flaschen und Vials

Baureihe AFV

Die Maschinen und Anlagen der Baureihe AFV verarbeiten Ampullen und Vials. Das Maschinenkonzept bietet sowohl rundlaufende Maschinen in getakteter und kontinuierlicher Arbeitsweise als auch linearlaufende Maschinen in getakteter Arbeitsweise. Die Dosierstation ist für die Verarbeitung von flüssigen Produkten mit Drehkolbenpumpen konzipiert. Alternativ können auch andere Dosiersysteme aufgebaut werden, wie z.B. Peristaltikpumpen oder ein Zeit-Druck-Dosiersystem. Die Ampullen werden durch das Abschmelzen und anschließende Abziehen des Ampullenspießes verschlossen, ein erprobtes und bewährtes System. Bei der Verarbeitung von Vials erfolgt der Verschluss durch eine schonende und exakte Verschlusspositionierung.

Highlights

  • pharmagerechte Bauweise
  • schonender Objekttransport
  • optimale LF-Beflutung
  • kurze Rüstzeit
  • AFV
  • AFV
  • AFV 5090
  • AFV
  • AFV
  • AFV 6010
  • AFV
  • AFV
MaschinentypLeistungVerarbeitungsbereich
AFV1010
  • bis zu 3.000 Stk./h
  • Objektdurchmesser: 9,5 - 30 mm
  • Objekthöhe: 30 - 155 mm
AFV2010
  • bis zu 6.000 Stk./h
  • Objektdurchmesser: 9,5 - 30 mm
  • Objekthöhe: 30 - 180 mm
AFV4010
  • bis zu 12.000 Stk./h
  • Objektdurchmesser: 9,5 - 24 mm
  • Objekthöhe: max. 150 mm
AFV6010
  • bis zu 18.000 Stk./h
  • Objektdurchmesser: 9,5 - 24 mm
  • Objekthöhe: max. 150 mm
AFV5090
  • bis zu 33.600 Stk./h
  • Objektdurchmesser: 9,5 - 24 mm
  • Objekthöhe: max. 150 mm
AFV5105 (VarioSys)
  • bis zu 6.000 Stk./h
  • Objektdurchmesser: 9,5 - 24 mm
  • Objekthöhe: 60 - 156 mm
Technische Daten abhängig von Maschinenausstattung und Packmittel.
einfache und zentrale Bedienung
programmgesteuerte Dosiermengeneinstellung und Füllnadelbewegung
  • Barrieresysteme – RABS und Reinraumisolator
  • spezielle Anordnung der Ein- und Auslaufbereiche
  • verschiedene Dosiersysteme (z.B. Peristaltikpumpen, Zeit-Druck-Dosiersystem)
  • Dosierelemente in CIP-SIP Ausführung
  • Inprozesskontrolle (IPC)
  • automatische Brennerzündung
  • Station zur Öffnung geschlossener Ampullen
  • Begasung vor und nach dem Füllen sowie währen des Verschließens
  • Zentriervorrichtung für Ampullenspieß
  • Tropfenrücksaugung
  • Programmgesteuerte Dosiermengeneinstellung
  • Kontrollausschub
  • Einrichtung zur Verarbeitung von Vials
  • Service-Portal-Kamera (reinraumtauglich)
  • Diverse Prüf-, Warn- und Zähleinrichtungen
  • Softwareerweiterungen
  • Qualifizierung (IQ/OQ)

Barrieresysteme – RABS

Sterile und kontaminationsfreie Raumbedingungen werden durch den Einsatz von Barrieresystemen RABS (Restricted Access Barrier Systems) erreicht.

  • passive RABS
  • active RABS
  • closed RABS
  • Isolator
Unter Berücksichtigung baulicher und räumlicher Voraussetzungen bieten diese Systeme optimale lufttechnische Lösungen.

Dosiersysteme

Drehkolbenpumpen
Die Drehkolbenpumpen bestehen lediglich aus 2 Teilen. Die Dosiermenge wird durch die Einstellung des Pumpenhubs bestimmt. Sie sind selbstansaugend und geben das Medikament sehr schonend und äußerst präzise ab.
Einschlauch-Peristaltikpumpen
Für jede Dosierstelle wird vom Produktbehälter bis zur Dosiernadel nur ein Produktschlauch benötigt. Die Einschlauch-Peristaltikpumpen arbeiten ohne Y-Verteiler, dadurch gestaltet sich das Dosiersystem sehr übersichtlich, auch die Handhabung ist sehr einfach und bedienerfreundlich.
Zeit-Druck-Dosiersystem
Die Zufuhr des Produkts erfolgt aus einem Dosierbehälter der mit einer präzisen Druckregelung ausgerüstet ist. Für jede Dosierstelle wird von der Druckregelung bis zur Dosiernadel nur ein Produktschlauch benötigt. Dieses elektronisch gesteuerte Dosierverfahren ermöglicht Produktionsdatenerfassung und Dokumentation.

CIP/SIP

"Cleaning in place – sterilizing in place" ist ein System zur Reinigung bzw. Sterilisierung der produktführenden Teile im eingebauten Zustand. Unser CIP/SIP-System bietet eine hohe Prozesssicherheit, ist  arbeits- und zeitsparend und es reduziert die Reinigungs- und Sterilisationskosten.

Alle mit dem Füllgut in Berührung kommenden Teile werden ohne Ausbau mit den entsprechenden Medien beaufschlagt und intensiv gespült. Nachdem der Reinigungs- und Sterilisationsprozess beendet ist, wird das gesamte System gekühlt und bis zum Produktionsstart unter Überdruck gehalten. Die technischen und pharmazeutischen Regelwerke wie DIN, GMP und FDA etc. werden berücksichtigt und angewendet.

Vorgelagerte Verarbeitungsschritte

Baureihe DHT

DHT

Sterilisiertunnel

ObjekteKarpulenEinmalspritzen BulkwareFlaschen und VialsAmpulle

Max. Leistung36.000 Stk./h

Nachgelagerte Verarbeitungsschritte

Baureihe ESA

Etikettiermaschinen

ObjekteAmpulleFlaschen und VialsKarpulen

Max. Leistung48.000 Stk./h