Besuchen Sie uns auf der Fachpack und nutzen Sie unser Expertenwissen für Ihren optimalen Produktionsprozess.

Die smarte Revolution in der Pharmaindustrie

Bereits auf der diesjährigen Achema präsentierten die Excellence United Partner Bausch+Ströbel, Fette Compacting, Glatt, Harro Höfliger und Uhlmann einen IIoT-Hub (Industrial Internet of Things): eine offene und modulare Plattform für die Softwareentwicklung und Systemintegration ganzer Produktionslinien. Auf Basis dieses Hubs lassen sich Maschinen der Excellence United Partner als auch Fremdmaschinen miteinander vernetzen.

Bausch+Ströbel zeigt in Nürnberg anhand der kompakten Etikettiermaschine ESA 1025, wie diese Vernetzung aussehen und wie dabei die Effizienz von Anlagen und Prozessen optimiert werden kann.
AR (Augmented Reality), MR (Mixed Reality) oder Wearables (tragbare Endgeräte) machen dabei an der ESA 1025 Daten sichtbar und stellen bisher ungeahnte Möglichkeiten für die Kontextualisierung dieser Daten zur Verfügung. Die Einsatzfälle reichen von der Unterstützung der Wartungstechniker bei der Fehlersuche, bis zum Prozesstraining ohne die Anlage physisch zur Verfügung zu haben. Mittels implentierter Trainer/Trainee Technologien können ganze Teams gemeinsam virtuell die unterschiedlichen Einsatzszenarien trainieren und steigern neben einer verkürzten Einsatzzeit auch wichtige GMP-Aspekte.
Table Top Maschinen

Mehr Möglichkeiten in der Kleinchargenproduktion


Kleine, halbautomatische Maschinen für die Kleinchargenproduktion hat Bausch+Ströbel schon von Anfang an im Programm. Mit ihnen können Flaschen, Vials, Karpulen, Spritzen und Teströhrchen verarbeitet werden. Die Besonderheit die diese Table-Top-Maschinen bieten: Hier kommen die gleichen Füll- und Verschließverfahren zum Einsatz wie in Hochleistungsanlagen. Die neueste Generation der "Kleinsten", die auch auf der Fachpack 2018 in Nürnberg präsentiert werden, können bequem mittels Touchscreen bedient werden. Hier können auch Parameter wie Geschwindigkeit, Position oder Füllmenge gespeichert und als so genannte Rezepte hinterlegt werden. Alle Bewegungen sind komplett servomotorgesteuert. Durch eine mögliche Füllnadelbewegung ist auch eine produktschonende Unterspiegelfüllung realisierbar.

Mittels Waage ist eine Inprozess-Kontrolle bis zu 100 % möglich, wobei die Füllmenge während der Produktion automatisch nachjustiert wird. Zudem können Chargenprotokolle gespeichert und durch den mitgelieferten Drucker ausgegeben werden.

Das L-förmige Design ist allen Table-Top-Modellen gemeinsam. Sie sind nicht nur leicht zu reinigen, sondern können auch im Isolator zum Einsatz kommen, da sie den Sterilisationsprozess innerhalb des Isolators mittels  Wasserstoffperoxiddampf problemlos überstehen. Die Bedienung jeder einzelnen Maschine ist auch mit Handschuhen möglich.
So ergibt sich eine interessante Kombinationsmöglichkeit mit dem Baukastensystem VarioSys. Hierbei handelt es sich um eine kleine, platzsparende Anlage, die es erlaubt, im Isolator unterschiedlichste Produkte und Chargen zu verarbeiten – und das in schneller Folge dank sehr kurzer Umrüstzeiten.