Hightech-Verarbeitungsanlage für Vials

pic_vr022010.jpg- only available in german language -

"Hightech pur" stellt die neue Verarbeitungsanlage für Vials der Bausch+Ströbel Maschinenfabrik, Ilshofen, dar, die kurz vor der Auslieferung jetzt der Presse gezeigt wurde. Mit einer Leistung von bis zu 36000 St./h werden die Arbeitsgänge Reinigen, Sterilisieren, Füllen und Verschließen, Kontrollieren und stückzahlgenaues Magazinieren bewerkstelligt. Entsprechend dieser hohen Ausbringungsleistung ist die gesamte Anlage auch von der räumlichen Größe her dimensioniert. Mit einem Platzbedarf von ca. 400 m² nimmt sie einen großen Teil des neuen Montagetrakts bei B+S in Anspruch.

Abgefüllt werden von dem Kunden der neuen Anlage überwiegend aufwendig z. T. biotechnologisch hergestellte, teure Produkte wie Hormonpräparate und in der Krebstherapie eingesetzte Medikamente. Ausgelegt auf die Verarbeitung von 4 unterschiedlichen Objektgrößen - 3 ml, 5 ml, 10 ml und 20 ml - komme die Anlage im Füllbereich mit nur einem Format für die Objekthalterung aus, was bei einem Formatwechsel eine erhebliche Zeiteinsparung bringe, so das Maschinenbauunternehmen.

Pharmagerechte Sterilisierung

Den ersten Arbeitsschritt in der Produktionslinie stellt die Nassreinigung der Vials dar. Die Aufgabe der Vials erfolgt massenweise über ein Zuführband, dem zwei Auspackvorrichtungen für die Objektpakete in einem separaten Raum vorgeschaltet sind. Damit gelangen die Objekte in den Reinigungsbereich. Mit einem Spül-Sprühsystem werden die Vials intensiv innen und außen mit verschiedenen Medien während des kontinuierlichen Durchlaufs an sechs Stationen gereinigt. Die gereinigten Objekte werden von der Reinigungsmaschine direkt auf das Transportband des Sterilisiertunnels übergeleitet.

Während des Durchlaufs durch die Tunnelröhre erfolgt der Sterilisier- und Depyrogenisierprozess. Dabei passieren die Vials drei Zonen, in denen die Objekte angewärmt, sterilisiert und für die Verarbeitung im nachfolgenden Sterilbereich verarbeitungsgerecht abgekühlt werden. Ein LF-optimierter Drehteller am Tunnelauslauf dient als Puffer zwischen Sterilisiertunnel und Füll- und Verschließmaschine, gleichzeitig bildet der Drehteller die Zuführung in das Individualtransportsystem bzw. den Einlaufbereich der Füll- und Verschließmaschine.

back to overview