Ein weiterer Meilenstein in der Historie

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Bausch + Ströbel: Spezialmaschinenbauer feiert die Austockung seines Technikgebäudes / 4500 Besucher beim Familientag.

Der Varpackungsmaschinenbauer hat kräftig zugelegt: 1600 Quadratmeter umfasst der Erweiterungsbau.

Rund 3 Millionen Euro hat der renommierte Sondermaschinenproduzent in die Aufstockung eines bestehenden Gebäudes an seinem Stammsitz in Ilshofen investiert. Damit wurde Platz für 100 Arbeitsplätze geschaffen.

Das Gebäude belegt die gute Entwicklung des Betriebes mit zwischenzeitlich über 900 Beschäftigten. Geschäftsführer Siegfried Bullinger: "Wir hatten keine Kurzarbeit, wir haben Mitarbeiter eingestellt". Allein in den zurückliegenden drei Jahren wurde die Belegschaft um 120 Mitarbeiter vergrößert.

Sollte wirtschaftich nichts Außergewöhnliches passieren, dann wird sich der Spezialmaschinenbauer in absehbarer Zeit räumlich weiter vergrößern. Geschäftsführer Markus Ströbel kündigte schon einmal "weitere Investitionen in Höhe von rund zehn Millionen Euro" an. Unter anderem in eine neue Montagehalle und einen Logistikbereich. Die Aufstockung des Technikgebäudes wäre damit nur ein Zwischenschritt, der wohl aber dringend notwendig war. Trotz Weltwirtschaftskrise sind die Auftragsbücher "zwischenzeitlich wieder gut gefüllt" und auch in vergangenen Jahr konnte der Umsatz leicht gesteigert werden.

"Stillstand ist Rückschritt" verkündete Siegfried Bullinger dann auch voller Zuversicht bei der offiziellen Einweihung des neuen Gebäudetraktes. Landrat Gerhard Bauer bedankt sich einmal mehr für das Engagement des Betriebes: "Es ist gut, dass wir hier im Landkreis ein Unternehmen haben, das sich den Herausfoderungen stellt".

Mit einem Familientag wurde der "neue Meilenstein" dann auch bei der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Was allerdings bei tropischen Temperaturen auf die Organisatoren zukam, übertraf wohl alle Erwartungen, denn mehr als 4500 Gäste drängelten sich auf dem Firmengelände.

Die Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, ihren Partnern, Kindern, der Verwandtschaft, Freunden und Nachbarn "ihre Firma" zu zeigen. Unter den Gästen waren natürlich auch viele Ruheständler, die wissen wollten, wie es an ihrer alten Wirkungsstätte so vorangeht. Im neuen, um drei Stockwerke erweiterten Technikgebäude wurden dazu nicht nur die neuen modernen Arbeitsplätze präsentiert, viele Besucher genossen auch die grandiose Aussicht von hier über die Hohenloher Ebene.

Der weitere Rundgang führte die Gäste durch die einzelnen Abteilungen des Unternehmens. In der Montagehalle vermittelten die Mitarbeiter dann auch eine Vorstellung davon, was bei "B+S" letzlich gebaut wird. Dazu wurden zwei komplexe Linien gezeigt - und so mancher Besucher staunte nicht schlecht, als er hörte, dass mit den Anlagen rund 36 000 kleine Fläschchen pro Stunde gereinigt, sterilisiert, befüllt und verschlossen werden.

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