4500 Neugierige in Ilshofen

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Mitarbeiter und Verwandte bei Bausch + Ströbel

Kinder, die Fußball spielen oder in der Hüpfburg toben, fetzige Musik, vielfältige Essensgerüche aus dem Festzelt, ein Pendelbus, Gäste, die mit einem Faltplan in der Hand auf der Suche nach der nächsten Vorführung sind: so viel Trubel wie am vergangenen Samstag hat es auf dem Werksgelände von Bausch + Ströbel (B+S) in Ilshofen schon lange nicht mehr gegeben. Anlass war die Einweihung des neuen, erweiterten Technikgebäudes.

Die 900 Mitarbeiter des Spezialmaschinenbauers hatten an diesem Samstag die Gelegenheit, ihren Partnern, Kindern, Verwandten, Freunden und Nachbarn "ihre" Firma zu zeigen. Insgesamt sind nach Unternehmensangaben 4500 Menschen gekommen. Bereits zu Beginn um 10 Uhr kamen die Besucher in Scharen. Ein Rundgang führte durch die einzelnen Gebäude. Im neuen, um drei Stockwerke erweiterten Technikgebäude wurden nicht nur die zusätzlichen Arbeitsplätze begutachtet, viele Besucher genossen auch die Aussicht über die Hohenloher Ebene. Der weitere Rundgang führte dann durch einzelne Abteilungen.

Auch über die 43-jährige Geschichte des Unternehmens wurden die Besucher informiert. In der Montagehalle erhielten die Gäste eine Vorstellung davon, wie komplex die Anlagen sind, welche B+S für die Pharma-Industrie baut. Mit einem Pendelbus konnten die Abteilungen außerhalb des Hauptgeländes besucht werden. Dieser fuhr etwa die Halle 7 in Großallmerspann an, wo hauptsächlich Etikettiermaschinen gebaut werden, oder das Mediencenter in der Haller Straße, das Druckerzeugnisse von B+S sowie für das Flair Park-Hotel herstellt.

Für Stimmung sorgten im großen Festzelt der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Ilshofen und die Schwarzach-Musikanten Berg-Oberölsbach. Für den Nachwuchs gab es ein Kinderprogramm. Um 16 Uhr schlossen die Abteilungen die Pforten. Im Festzelt verfolgten dann Mitarbeiter wie Gäste das Spiel Argentinien gegen Deutschland.

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